Lukas Klingbeil
schrieb am 10. Dezember 2025 um 19.53 Uhr
Lieber Papa,
zum allerersten Mal stehen wir ohne dich an unserer Seite und das tut so unendlich weh.
Du warst immer da: beim Judo als kleiner Junge, bei jedem Wettkampf, bei unserem gemeinsamen Xletix-Event und mit deinem stolzen Lächeln, egal ob ich gewonnen oder verloren habe.
Du hast mich überall hingefahren, hast mich angefeuert und warst einfach der perfekte Vater.
Ich sehe dich noch vor mir, wie du nach einem langen Tag allein mit dem Rad unterwegs warst nur du, der Kanal und deine Gedanken. Das war dein Abschalten, dein Freiraum, und wenn du zurückkamst, hast du wieder gelacht, dieses Lachen, das ich schon jetzt so sehr vermisse.
Die Familienurlaube, die Grillabende, die kleinen Alltagsmomente – all das bleibt für immer in meinem Herzen.
In den letzten dunklen Monaten gab es trotzdem ein ganz großes Licht: Du hast Jesus angenommen, hast den Glauben an Gott gefunden und bist mit einem friedlichen Lächeln gegangen.
Das tröstet mich mehr, als ich sagen kann.
Eines Tages werde ich dich wiedersehen, Papa.
Ich liebe dich über alles und danke dir für jedes einzelne Jahr mit dir.
In Liebe
Dein Sohn
Mike Hennicke
schrieb am 8. Dezember 2025 um 9.37 Uhr
Einen Freund aus Kinder- und Jugendtagen zu verlieren tut weh, auch wenn man sich sehr lange nicht mehr gesehen hat. Was immer im Herzen bleibt ist der Menschen und die Erinnerungen an ihn.
Ralf, Du warst mein bester Jungendfreund und daher wird mein Bild von Dir immer das sein, wo wir bei Rot-Weiß Wolfsburg Fussball spielen, auf unseren Mofas gemeinsam die Welt unsicher machen und in Deinem Zimmer Schallplatten hören..
Ich wünsche Deiner lieben Joana, Deinen Kindern, Deinem Bruder Kai und Deinen Eltern viel Kraft für die kommende Zeit...
"einmol sehen ma uns wieder" (Andreas Gabalier)