Kerstin entzündete diese Kerze am 4. April 2026 um 19.19 Uhr
Auch nach neun Monaten ist es nicht leichter geworden.
Dienstag vor einem Jahr brachten wir dich nach Braunschweig ins Krankenhaus, wo du stundenlang allein warten musstest und schließlich am nächsten Tag wieder nach Hause geschickt wurdest.
In letzter Zeit bin ich trauriger als zuvor, denn jetzt beginnt die Phase, in der wir damals oft bei Ärzten waren und noch immer Hoffnung hatten. Meine Gedanken kreisen wieder mehr und jeden Tag versuche ich, mich ein Stück weiter vom Schmerz zu lösen, doch leider gelingt mir das nicht, weil du mir so sehr fehlst und ich dich einfach nicht loslassen möchte.
Ich freue mich für die, die mit ihrer Trauer besser umgehen und nach vorne blicken können. Mir hingegen fällt es immer noch schwer zu begreifen, dass du nicht mehr bei uns bist.
Jede Woche besuche ich Mama, das tut mir gut, denn dann fühle ich mich nicht allein mit meiner Trauer. Wir sprechen viel über dich, weinen gemeinsam, aber erinnern uns auch an schöne Momente und müssen dabei manchmal lächeln. Es wäre schön, wenn du irgendwie spüren oder sehen könntest, dass wir stets an dich denken!
Ich habe dich unendlich lieb! Deine große Tochter, Kerstin
Lieber Opa, auch wenn du nicht mehr bei mir bist, weiß ich tief in meinem Herzen, dass du von oben auf mich aufpasst. Ich stelle mir oft vor, wie du über mich wachst und mir in schweren Momenten Kraft schickst. Dieses Gefühl gibt mir Trost und zeigt mir, dass ich nie allein bin.
Ich vermisse dich unendlich doll. Es gibt keinen einzigen Tag, an dem ich nicht an dich denke. In meinen Gedanken bist du immer bei mir – in Erinnerungen, in kleinen Momenten und in allem, was mich an dich erinnert. Dein Lächeln, deine Stimme und deine Nähe fehlen mir sehr.
Auch wenn es weh tut, dich nicht mehr sehen zu können, wirst du für immer einen Platz in meinem Herzen haben. Die Liebe, die du mir gegeben hast, bleibt für immer. Danke, dass du mein Opa warst. Ich werde dich niemals vergessen.